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      Institut für Erforschung und Anwendung der Paneurhythmie



DER AUTOR ÜBER DIE AUSBILDUNG

Die Schule heute muss im Zusammenklang mit der Kindernatur sein. Die Mission der Schule ist, einen neuen Typ vom Menschen der Liebe zu schaffen, denn die Liebe bringt Fülle. Die wichtigste Methode ist wieder die Liebe des Lehrers zum Schüler, denn auf dieser Weise werden in ihrer Schönheit der Verstand, das Herz und der Wille des Kindes, seine Talente und Gaben aufblühen.
Das Kind wird mit Liebe Blumen, Gemüse und Obstbäume pflanzen und pflegen. Es wird die Wege im Wald und die Quellen im Gebirge reinmachen. Das wird das Praxizieren der Liebe sein.
Das Kind, das die Blumen und die Bäume liebt, wird auch die Menschen lieben.
Die richtige Erziehung der Kinder ist die Umwandlung der Liebe in Barmherzigkeit!
„Jeden Tag muss man etwas gutes tun.“ Es wäre schön, wenn der Lehrer mit Hilfe von Märchen und Erzählungen diese Idee in den Kindern weckt und sie selbst und ungezwungen sie praktizieren.
Es müssen Spiele vermeidet werden, die Grausamkeit und Grobheit entwickeln.
Man muss den Kindern immer positive Nahrung für den Verstand, das Herz und den Willen geben.
Mann darf die heutigen Bedürfnisse des Kindes um willen irgenwelcher Bedürfnisse in der Zukunft nicht missachten, denn wenn man das macht, missachtet und opfert man die Kindheit.
Wenn man seine heutigen Bedürfnisse befriedigt und die richtigen Bedingungen schafft, damit es ein vollwertiges Leben in der Gegenwart führt, werden auf dieser Weise auch die optimalen Bedingungen für die Befriedigung seiner zukünftigen Bedürfnisse geschaffen.
Das Kind muss in einer heiteren Umgebung wachsen und der Lehrprozess muss dazu beitragen. Denn die Freude wie ein richtiger Erzieher ermöglicht das Aufblühen und das Stärken der Kräfte des Körpers, des Verstandes, des Herzens und des Willens, das innere Gleichgewicht und die Harmonie werden aufbewahrt und die Liebe wird entwickelt.

Etappen

Die erste Zeitspanne von der Geburt bis zum 7. Lebensjahr ist die wichtigste Bildungsperide, in der der Körper erschaffen wird. Der gut entwickelte Körper ist sehr wichtig nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die geistige Entwicklung des Menschen. Die Hauptmethode in der Erziehung hier ist die Nachahmung. Im Kindergarten mussen jetzt die Sinne – Sehen, Hören, Tasten u.a. entwickelt und geübt werden. Die Arbeit in der freien Natur zielt auf das Bekanntmachen mit den Formen, den Farben und den Linien, auf das Zeichnen, Malen und Basteln. Im Freien werden neue Lieder, Märchen und Spiele erfunden, in denen man für die Wärme der Sonne, für das Licht, für die Vögel, für die schönen Blumen und Früchte dankt. Auf dieser Weise wird die Dankbarkeit gegenüber der Hauptursache entwickelt.
In den Kindergärten könnte eine rhythmische Gymnastik geringer Intensität eingeführt werden, wie eine Art vereinfacherte Paneurhythmik. Hier sind die Selbstinitiative und die Kreativität für die Enrwicklung des Willens sehr wichtig.
Die zweite Bildungsperiode vom 7. bis zum 14. Lebensjahr ist die Zeit der Gefühle und des Herzens. Die heutige Schule leidet an Intellektualismus. Sie missachtet das Herz und den Willen und das hat fatale Folgen, denn laut der Psychologie steuern die Gefühle den Willen.
Alles, was das Kind in der Zeitspanne macht, muss in ihm lebende Gefühle wie Begeisterung, Freude, Mitleid, Liebe, Barmherzigkeit u.ä. wecken.
Andererseits muss die Welt des Schönen, die Kunst in der Bildung ihren Platz finden, denn in der Zeit erwecken und entwickeln sich die ästhetischen Sinne des Kindes.
Viel Freude und Heiterkeit kommen ins Leben des Kindes übrigens mit der Musik, der Paneurhythmik und den Ausflügen ins Grüne.
Alle Tätigkeiten des Kindes müssen seine Phantasie mir lebendigen Gestalten und Bildern speisen, die seine Vorstellkraft in Schwung setzen und seinen Verstand entwickeln.
Die zweite Bildungsperiode darf nicht unterschätzt werden, denn jetzt sind die ästhetischen Eigenschaften des Kindes Aufschwung. Es lebt in der Welt des Rhythmus und des Tones, in der Welt der künstlerischen Gestalten und der Phantasie, in der Welt der Harmonie und der Schönheit. In der dritten Bildungsperiode (die Gymnasialzeitspanne) vom 14. bis zum 21. Lebensjahr fängt im Jugendlichen die grosse Umwandlung an, nicht nur in den physiologischen Prozessen des Körpers, sondern auch in seinem seelischen Leben. Das ist die Zeit der Entwicklung des Verstandes und des logischen Denkens. Jetzt sehnt er sich nach einer Welt der Schönheit, des Lichtes und der Harmonie. Die Ausbildung während der Gymnasialzeitspanne soll im Geiste des Idealismus erfolgen. Die Verbindung zwischen dem Lehrer und dem Schüler muss auf der Ideenbasis ruhen. Der Lehrer soll dem Schüler helfen, damit er selbst auf die Fragen antwortet, die ihn bewegen. Er soll ihn zur Tätigkeit inspirieren, denn das ist die Zeit, in der die allgemeinmenschlichen Interessen die Seele des Schülers fesseln.
Alle Wahrheiten in der Zeitspanne müssen in Begriffen gekleidet werden, mit der Wissenschaft und mit dem Verstand des Jugendlichen verbunden. In der Oberschule soll man sich mit den neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften vertraut machen, die zu einem tieferen Verständnis von der Natur und der geselschaft führen.
Andererseits muss der Jugentliche im Kontakt mit der Natur bleiben und das geschieht, wenn er im Garten oder auf dem Feld arbeitet.

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Die Musik in der Ausbildung

Die Musik ist ein grossartiger schöpferischer Prozess. Die Musik trägt zur Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten bei. Die Liebe, diese herrliche Realität des Lebens, kann sich ohne passende Musikumgebung nicht offenbaren. Die Musik ist eine der grossartigen Methoden des Tönens und der Umwandlung der menschlichen Zustände und Stimmungen. Mit ihrer Hilfe kann man einen guten Charakter schaffen. Die Musik bringt Frieden und Freude. Heute müssen die Menschen sie in ihr Leben als Bildungsmittel verwenden.
Wenn man die Musik mit entsprechenden Bewegungen verbindet, wird sie lebendig. In der heutigen Schule übt man Lieder mit Bewegungen aus, aber sehr oft sind diese Bewegungen unnatürlich.
Deshalb soll man gewisse Gesetze kennen.
Die Bewegungen sollen von der Art sein, dass sie das Kind mit der lebenden Natur verbinden und seine schöpferische Aktivität wecken.
Wenn die Menschheit den Wunsch hat, eine zuverlässige Generation gross zu ziehen, die Sinne für das Schöne und das Erhabene, und für das Neue auch hat, soll sie für Grundstein der Bildung die Musik halten. Die Musik ist ein erstrangiger Faktor bei der Veredelung des menschlichen Charakters.
Die Musik soll kein Einzelfach mit 1-2 Stunden wöchentlich sein. Sie soll ihren festen Platz im gesamten Schulleben, in der ganzen Tätigkeit des Schülers finden. Wenn Sie den Wunsch haben, die kleinen Kinder richtig zu erziehen, brauchen sie dazu unbedingt die Musik. Selbst die starrköpfigsten und die eigensinnigsten Kinder können Sie mit Hilfe der Musik gut erziehen. Die Schüler müssen lernen, die Musik vernehmen, die die ganze Natur durchdringt.

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Die Selbsterziehung

Manche meinen, dass die Arbeit des Menschen an sich selbst hauptsächlich darin besteht, wenn man viele Bücher liest. Das ist aber nur Erweiterung des Wissens, und die Selbsterziehung ist viel mehr. Sie ist eine umfassende und tiefere Arbeit am Verstand, am Gefühl und am Willen. Selbsterziehung heisst selbstständiges Essen. Auf dem Wege der Selbsterziehung macht man viele Versuche und Proben, bis er endlich zu einer gewissen Methode kommt. Auf der Weise erzeugt er Gefühle und Gedanken, die seiner eigenen Erfahrung entsprechen.
Wenn man über die Selbsterziehung spricht, hat er an erster Stelle den Körper in Sicht, der in Funktionstüchtigkeit sein soll.
Zusammen mit den anderen Aufgaben soll die Schule im Schüler das Streben danach wecken, dass er ununterbrochen an der Selbsterziehung, an seiner geistigen Entwicklung auch nach dem Abschluss arbeitet.

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Die Natur und die Bildung

Die Natur ist für die Kinder ihreangeborene, fröhliche, anziehende und erwünschte Umgebung.
Der Umgang mit der Natur trägt zur Entfaltung der Liebe in jedem Kind bei. Man hat Sinne für die Liebe, wenn die Natur in ihm erwacht! Die Natur ist ein grosser Lehrer, der alles Erhabene und Gute im Menschen erweckt. Sie veredelt den Charakter, gibt dem Menschen Harmonie, Reinheit, Unschuld und schafft optimale Bedingungen für die Ausbreitung der Liebe.
Die Arbeit in der freien Natur ist eine Art gegenständliche Bildung, denn alles, was es um sich herum sieht, wird es leicht erlernen.
Im Unterricht in der freien Natur spielt die Hauptrolle die Wissbegierde der Kinder. Wenn das Kind Schritt für Schritt die Schwierigkeiten und Hindernisse überwindet, stählt es seinen Charakter. Es trainiert seine Sinne, Muskeln, Lungen und es bekommt ausreichendes Material für die Entwicklung der Phantasie, des Gedächnisses, der Gedanken, der Gefühlen und des Willens.
Zuerst muss sich das Kind mit dem physischen, mit dem konkreten vertraut machen, das es duch die Sinne wahrnimmt. Weiter wird das ein Ausgangspunkt des Weges zum Abstrakten. So z.B. könnte man die Grosszügigkeit mit der Quelle verbinden, die Geduld - mit dem jahrhundertealten Baum, die Bereitschaft des Menschen das Gute aufzunehmen – mit dem Aufblühen einer Blume unter den Sonnenstrahlen u.a.
Die vernünftige Natur hat den Menschen in einer voll Schönheit und Vielfalt Umgebung gesetzt. Alles lehrt ihn - das Gras, die Blumen, die Bäume, das Licht, der Wind, die Wolken, die Flüsse, die Gebirge... Alles setzt seine Phantasie und seinen Willen in Schwung. Die Natur erzieht den Menschen sowohl durch die Schwierigkeiten, als auch durch die Harmonie und die Schönheit, die sie erfüllen.
Das alles soll seinen Platz in der Ausbildung finden. Es sind die ewigen erprobten Methoden, die die Natur sowohl gegenüber den Menschen, als auch gegenüber den Pflanzen und den Tieren anwendet.

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Die Gesundheit

Die Frage nach dem Essen ist wichtig, nach dem Atmen ist auch wichtig, nach der Gymnastik ist auch sehr wichtig. Alles im Leben hängt von den Turnübungen ab. Es gibt Bewegungen, die die Energie sammeln und akkumulieren, und auch andere, die die Energie vertreiben. Es gibt Bewegungen, die gesund sind, und auch andere, die schmerzhaft sind. Die Menschen heute begreifen den inneren tiefen Sinn des Lebens und sie suchen nur das passive bewegungslose Leben. Dieses bewegungslose Leben wählen die Fakire in Indien, aber es führt zur Atrophie bestimmter Organe.
Wer keine Turnübungen macht, gerät in grosse Schwierigkeiten, denn das Gute in der Welt ist eigentlich die ewige harmonische Bewegung des Körpers. Im gesunden Körper funktionieren und bewegen sich alle seine Teile. Sie haben genug Nahrung, genug Luft, genug Energie.
Der Mensch ist ein sehr kompliziertes Wesen. Er trägt in sich die Energien des Pflanzen- und Tierreiches, und nun beginnen die höheren Energien zu wirken. Der Mensch ist der Mittelpunkt und der Transformator der Energien der Sonne und der Erde. Wissenschaftlich gesehen ist es wichtig, dass der ganze Körper üben muss. Diese Bewegungen sollen wissenschaftlich begründet werden und sie sollen auf der gründlichen Kenntnis von dem Menschen, von dem Kosmos und von ihren Zusammenhängen ruhen. Denn der Sinn und die Bedeutung der Übungen bestehen darin, dass sie die Energien harmonisieren, regulieren und transformieren, die im menschlichen Körper tätig sind. Aus diesem Gesichtspunkt sind die Turnübungen nicht nur eine gute Unterhaltung. Noch mehr, sie sind ein Lebensbedürfnis wie etwa die Ernährung und das Atmen.
Die Hygiene verbietet dem Menschen, negative disharmonische Wörter zu gebrauchen. Wenn der Mensch gegen die Hygiene geht, zerrüttet er seine Leber. Wenn die Leber zerrüttet wird, werden sowohl das Nervensystem als auch die Verdauung zerrüttet. Kurz und knapp gesagt haben sie einen negativen Einfluss auf der Gesundheit. Wenn Sie gesund sein wollen, gebrauchen Sie nur gute, positive Wörter.
Das Gute stärkt das Nervensystem.
Die Musik ist eine Methode, mit derer Hilfe man Energie spart und akkumuliert. Die Gesundheit beruht auf der Musik. Solange Sie musikalisch sind, bleiben Sie gesund. Wenn Sie singen, geht die Krankheit weg. Die Musik bringt in Schwung alle Organe im menschlichen Körper. Sogar in die unerreichbaren Stellen dringt die Musik und wirkt wohltuend und heilend. In der Welt der Musik gibt es keine Krankheiten.
Die Musik wirkt und schafft innen im Menschen. Wenn man singt, arbeiten alle Zellen in ihm aktiver. Wenn eine Krankheit vorhanden ist, senken die Vibrationen des Menschen. Und die Musik hebt sie. Die Musik ist das beste Verfahren, damit in den Menschen Leben eingeflösst.

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